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Austrian Institute of Economics and Social Philosophy lädt Sie zu einem Webinar ein

„Stagnation und wachsende Ungleichheit im Zeichen der Corona-Krise“

Über dieses Webinar

„Stagnation und wachsende Ungleichheit im Zeichen der Corona-Krise“

Der in den Medien viel zitierte Leipziger Wirtschaftsprofessor und Spezialist für Geldpolitik

Prof. Dr. Gunther Schnabl (Universität Leipzig)

spricht über die Risiken und möglichen Nebenfolgen der Corona-Krisenbekämpfung durch immense staatliche Ausgabenprogramme und Kreditgarantien.

Anschließend diskutiert er mit

Dr. Franz Schellhorn (Direktor der Agenda Austria)

über das Thema.

Moderation: Mag. Stefan Beig, Austrian Institute.

Eine Veranstaltung, die Sie nicht verpassen dürfen!

Mehr zum Thema:

Die Corona-Krise hat eine heftige Rezession in allen Industrieländern ausgelöst, der die Regierungen mit immensen Ausgabenprogrammen und Kreditgarantien entgegentreten. Auch die Zentralbanken haben ihre Geldpolitiken nochmals dramatisch gelockert. Das Stabilisierungsprogramme der EZB könnten einschließlich des Panedemic Emergency Purchase Programme einen Umfang von 3000 Milliarden Euro erreichen.

Die Regierungen und Zentralbanken setzen damit ihre seit den späten 1980er Jahren immer expansiveren Finanz- und Geldpolitiken in noch größerem Ausmaß fort. Der Vortrag befasst sich mit den möglichen unerwünschten Nebeneffekten in Form von sinkenden Produktivitätsgewinnen (Zombifizierung), Druck auf die realen Löhne, Vermögenspreisinflation und wachsender Ungleichheit. Szenarien für den Ausstieg aus dieser wirtschaftlichen Sackgasse werden aufgezeigt.


Prof. Dr. Gunther Schnabl

ist Professor für Wirtschaftspolitik und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Leipzig, wo er das Institut für Wirtschaftspolitik leitet. Er hat an der Universität Tübingen zu Leistungsbilanzungleichgewichten und Währungsintegration in Ostasien und Europa promoviert und habilitiert.

Gunther Schnabl war Gastwissenschaftler an der Stanford University, der Katholischen Universität Leuven, der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne, der Deutschen Bundesbank, der Bank of Japan, der Federal Reserve Bank of New York sowie der Europäischen Zentralbank. Vor seiner Berufung an die Universität Leipzig war er als Advisor bei der Europäischen Zentralbank tätig.

Er hat in zahlreichen internationalen referierten Zeitschriften zu den Themenbereichen Währungsintegration, Wechselkurspolitik, Leistungsbilanzungleichgewichte sowie Boom-und-Krisen-Zyklen auf Finanzmärkten publiziert. Im Ranking der internationalen wissenschaftlichen Datenbank IDEAS gehört er zu den Top-3-Prozent der Volkswirte in Deutschland und Europa.  Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zählt ihn zu den 100 einflussreichsten Ökonomen im deutschen Sprachraum.

Gunther Schnabl ist Mitherausgeber von Ordo – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Dr. Franz Schellhorn

ist seit Februar 2013 Direktor des in Wien ansässigen Think Tanks Agenda Austria, der sich mit relevanten wirtschaftspolitischen Fragen beschäftigt. Franz Schellhorn studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien, das er 1997 abgeschlossen hat. Vor seinem Studium absolvierte er eine Bankausbildung bei der Creditanstalt in Wien und in Salzburg.

Nach der Hochschule kehre er aber nicht in die Finanzwirtschaft zurück, sondern heuerte bei der Tageszeitung „Die Presse“ an, für die er 15 Jahre lange arbeiten sollte. Von 2004 bis 2013 leitete Franz Schellhorn das Wirtschaftsressort der „Presse“, ab dem Jahr 2011 fungierte er zudem als Mitglied der Chefredaktion. Während seiner Tätigkeit bei der „Presse“ schloss Franz Schellhorn im Jahr 2004 sein Doktoratsstudium ab.

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  • Gastsprecher
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    Christoph Neumayer Generalsekretär @ Österreichische Industriellenvereinigung

  • Gastsprecher
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    Franz Schellhorn Leiter @ Agenda Austria

  • Gastsprecher
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    Gunther Schnabl Prof. @ Universität Leipzig

  • Team Mitglied
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    Austrian Institute

Austrian Institute of Economics and Social Philosophy

Das Austrian Institute engagiert sich für eine freie und menschliche Gesellschaft und die Verbreitung klassisch-liberaler Sozialphilosophie.