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Menschenrechtliche Risiken ermitteln

Über dieses Event

Menschenrechtliche Risiken ermitteln

Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten rücken zunehmend in den Fokus von Politik, Unternehmen und Gesellschaft. Nicht zuletzt gewinnt das Thema für Unternehmen durch die aktuellen Entwicklungen gesetzlich verankerter Sorgfaltspflichten in EU-Mitgliedsstaaten wie Frankreich, den Niederlanden oder Deutschland sowie auf gesamteuropäischer Ebene an Bedeutung. Unternehmen werden angehalten Menschenrechte zu achten und sicherzustellen, dass Sie durch ihre Geschäftstätigkeit und in Ihren globalen Lieferketten nicht zur Verletzung dieser beitragen.

Auch das Kapitel Menschenrechte der OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen enthält diese Empfehlung an Unternehmen, und erläutert, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden sollen, um tatsächliche und potenziell negative Auswirkungen auf die Menschrechte zu ermitteln, wenn möglich zu verhüten sowie die potenziellen Auswirkungen zu mindern. Die OECD empfiehlt Unternehmen, entsprechende Sorgfaltsprüfungsprozesse („Due Diligence“) einzuführen. Der Due-Diligence-Guide für die Erfüllung von verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln stellt einen aus sechs Schritten bestehenden Sorgfaltsprüfungsprozess vor, der Unternehmen praxisnah bei der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt unterstützen soll.

Ein entscheidender Schritt in dem kontinuierlichen Prozess ist die Ermittlung von menschenrechtlichen Risiken und Auswirkungen. Denn nur wenn Unternehmen die eigenen Menschenrechtsrisiken kennen, können angemessene Maßnahmen umgesetzt werden. In der Praxis finden sich vielfältige Ansätze und Zugänge zum Ermitteln der Risiken, die in Hinblick auf Methodik, Umfang und Fokus variieren.

In diesem Webinar bekommen Sie Einblick in die unternehmerische Praxis und erfahren, wie Unternehmen menschenrechtliche Risiken und Auswirkungen ermitteln können, auf welche bereits bestehenden Tools zurückgegriffen werden kann sowie welchen Nutzen und welche Grenzen die unterschiedlichen Methoden haben.


Fragestellungen im Rahmen des Webinars:

  • Wie kann man sich einen ersten Überblick über potenzielle Auswirkungen auf Menschenrechte verschaffen?
  • Wie können Unternehmen menschenrechtliche Risiken konkret ermitteln?
  • Wie können Unternehmen menschenrechtliche Risikoanalysen in bestehende Geschäftsabläufe integrieren?
  • Wie kann mit Informationsdefiziten umgegangen werden und auf welche alternativen Informationsquellen zu Menschenrechtsrisiken können Unternehmen zurückgreifen?


Programm:


Begrüßung

Mario Micelli, österreichischer Nationaler Kontaktpunkt


Einführung

Johannes Blankenbach, Business and Human Rights Resource Centre


Praktische Tipps zur Ermittlung menschenrechtlicher Risiken

Sabine Peters-Halfbrodt, Helpdesk Wirtschaft und Menschenrechte


Q&A


Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos.

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.



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